FörderDirekt

Ratgeber KfW-Heizungsförderung

KfW 458: Diese Unterlagen brauchen Sie – die Checkliste

Stand: Oktober 2026

Kurz gesagt

Vor dem Antrag brauchen Sie ein Angebot, die BzA mit BzA-ID und – wenn Sie schon unterschreiben wollen – einen Vertrag mit Förder-Bedingung. Nach dem Einbau folgen Rechnungen und BnD. In vielen Förderfällen gehören eine raumweise Heizlastberechnung und der hydraulische Abgleich nach Verfahren B dazu.

Vor dem Antrag

  • Angebot Ihres Heizungsfachbetriebs (bei Selbstmontage: Materialangebot)
  • Angaben zur alten Heizung: Art, Baujahr, Leistung, ob sie noch läuft, Jahresverbrauch
  • BzA mit BzA-ID
  • falls Sie vor der Zusage unterschreiben: Vertrag unter der aufschiebenden oder auflösenden Bedingung der KfW-Zusage mit voraussichtlichem Umsetzungsdatum
  • für den Einkommensbonus: Nachweise zum zu versteuernden Haushaltseinkommen, wie im Antrag verlangt

Für die Planung

  • raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – Grundlage für die Auslegung von Wärmepumpe und Heizkörpern
  • hydraulischer Abgleich nach Verfahren B mit Einstellwerten je Heizfläche
  • ein Grundriss genügt dafür, auch als Handyfoto oder älterer Plan

Nach dem Einbau

  • Schlussrechnung(en)
  • BnD – Bestätigung nach Durchführung
  • Bestätigung des hydraulischen Abgleichs (VdZ-Formular), ausgefüllt vom Fachbetrieb vor Ort
  • bei Selbstmontage: Fotos vom Einbau, Inbetriebnahmeprotokoll, Materialrechnungen
  • bei Holzheizungen: Abnahme und Messung durch den Schornsteinfeger

Häufige Stolperfallen

  • Vertrag ohne Förder-Bedingung unterschrieben
  • Arbeiten vor Ort vor dem Antrag begonnen
  • keine Fotos bei Selbstmontage
  • Nachweise erst lange nach der letzten Rechnung hochgeladen

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Häufige Fragen

Ja. Auch ältere Grundrisse können verwendet werden, sofern sie das Gebäude ausreichend darstellen. Fehlt etwas, melden wir uns.

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Die endgültige Förderentscheidung trifft die KfW. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.

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